Blog-Archive

Rene Despang unzensiert

RD2

Der gute Rene ist kein unbekannter NPD-Politiker. Seit einiger Zeit opfert er sich im Bereich Missbrauch auf. Dabei spricht er von den kleinen missbrauchten Kindern, die es zu schützen gilt. Da muss die Todesstrafe für begangene Taten dringlichst herhalten. Klar, andere Lösungen stehen niemandem in den NPD Kreisen zur Verfügung. Dabei ist längst bekannt, dass auch einige Kameratten nicht mehr unter den Lebenden wären, wenn dies durchgesetzt werden würde. Aber das vertuscht man gern, wenn es um die eigenen Reihen geht. Kein einziger Beitrag darüber, dass auch Nazi´s ihren Kindern zu nahe kommen. Man schwadroniert in seiner Unwissenheit, die unaufgeklärte Masse aufwiegelnd, vor sich hin, wie man die Welt verbessern könnte. Auch wirbt man für die Schulhof-CD. Wir können nach all der Beleuchtung von diesem „Kinderschützer“ nur sagen, dass solche Missbraucher nicht in die Welt des Kinderschutzes gehören.

Kinder die solche Parolen, denn nichts anderes sind diese Aussagen, aufnehmen müssen, werden nicht geschützt vor Missbrauch. Im Gegenteil, sie werden dazu gezwungen zu schweigen, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben, die dem Täter laut Parolen passieren sollen. Das Kind kann nicht unterscheiden, ob ein Richter entscheidet oder ob ein Mob mit Mistgabeln der Ausgang sein wird. Es schämt sich dafür eine Schande zu sein, denn es wurde ja laut NPD geschändet!

Jeder der diese Polemik unterstützt, kümmert sich nicht um die Opfer, sondern nur um seine eigene blinde Wut auf die Täter! Das hat nichts mit Opferschutz zu tun!

Eine Seite voller Dreck und Müll

TS Ende

Wir waren so dreist und haben uns heute mal durch eine Seite gewühlt, die vorgibt nicht rechts zu sein. Der Titel gibt die Schublade schon her, aber nein Vorurteile sind uns zuwider und somit haben wir gscrollt und fanden das freudige Versprechen:

Alle einmal liken, den fange neu an!!!!!!!!!!!!!! Und das GANZ GANZ GANZ GANZ Neu an,,,,,, diese seite wird in 5 Tagen Gelöschthttps://www.facebook.com/pages/Schützt-unsere-Kinder/500836906634630

Schützt endlich unsere Kinder ist eine Präventionsinitiative, an der alle teilhaben können.

Das hätte man erledigen sollen, damit man nicht weiterhin als Rechtsgesinnter abgestempelt wird. Aber nun gut. Wir begeben uns doch gern mal auf die neue Seite und erblicken:
Mh, was sagt ihr dazu????

Facebook: Aufklärung zum Thema „Kind mit blauem Auge“ | Facebook, Bild, Kind, Bilder, Text, Anzahl,.
Seit Tagen wird leider wieder einmal ein Bild von einem Kind geteilt, dass angeblich Opfer einer Misshandlung wurde. Auf dem
Wir waren überrascht darüber, dass sich wirklich jemand die Mühe macht und sich darüber informiert, wo manche Bilder so herstammen. Das passiert leider in den wenigsten Fällen. Und wir wurden eines besseren belehrt.
Diese Seite ist genauso eine Ansammlung von rechtspopulistischen Material und likegeiler Müll wie zum Beispiel Deutschland gegen Kindesmissbrauch.
Natürlich gibt auch diese Seite wieder einmal vor sich ausschließlich für Betroffene einzusetzen. Man wäre in der Lage einzuschätzen, was Betroffenen wirklich hilft, wenn man nur einmal an die Taten denkt. Wir merken es sehr deutlich, dass die Seitenbetreiber nicht ansatzweise dazu in der Lage sind ihre Besucher nicht zu triggern!

Mama und Papa hört auf damit!

Viele unserer Kleinen geht dieser Satz im Kopf rum. Sie schreien es stumm, tagtäglich. Unsere Kinder kommen auf die Welt und vertrauen uns. Sie vertrauen darauf, dass wir alles richtig machen. Es liegt in unserer Verantwortung wie sie sich entwickeln und auch, dass wir die Rechte der Kinder nicht mißbrauchen. Und es liegt in unserer Verantwortung, dass wir uns nicht nur für unsere eigenen Kinder verantwortlich fühlen, sondern für alle! Nur so können wir es schaffen Mißbrauch zu stoppen und zu unterbinden.

Viele Mütter schauen ohnmächtig zu, wie ihre eigenen Kinder vom Vater oder Partner mißhandelt und mißbraucht werden. Oft meist selber mißbraucht und nicht in der Lage sich zu wehren, weil sie es nie gelernt haben. Auch denen müssen wir helfen. Hilfe anbieten oder Hilfe einschalten.
Viele Mütter mißbrauchen ihre eigene Kinder.Sie haben jedes Gefühl für Mitgefühl verloren. Was für die meisten unvorstellbar ist. Doch es gibt sie. Die meisten Frauen führen ihr Erlebtes weiter, weil sie es nicht anders gelernt haben. Sie vertrauen darauf, dass es richtig ist auch wenn es sich noch so falsch angefühlt hat.

Achtet dabei nicht nur auf äußere Wunden bei Kindern. Dann ist es meist schon fast zu spät. Achtet auf Schreie aus der Nachbarswohnung, achtet auf vernarbte Seelen. Achtet auf das Verhältnis, wenn ihr Eltern mit ihren Kindern seht. Macht es den Tätern so schwer wie möglich ihr eigenes Kind unbemerkt zu mißbrauchen. Hinterfragt aber seid nicht zu mißtrauisch. Jedes Kind sendet stumme Schreie an Euch aus.

Geht nicht davon aus, dass es nur in den Unterschichten passieren kann. In jeder Schicht findet tagtäglich Mißbrauch statt. Nur wird es in den Unteren durch das engere Zusammenwohnen viel eher erkannt und meistens doch zu spät.

Die Kinder werden sich nicht von allein wehren. Sie sind ausgeliefert und so unglaublich es klingen mag, sie lieben trotz alledem ihre Eltern. Manche erfahren Gewalt als einzigste Zuwendung. Wir müssen dringend eingreifen und helfen. Mut zum nicht Wegschauen. Mut zu sagen ja es gibt Mütter und Väter, die ihre eigenen Kinder mißbrauchen.

Nur wenn wir diesen Gedanken zulassen und uns immer wieder daran erinnern, werden wir tagtäglich mehr darauf achten. Was erzählen meine Kinder über ihre Freunde, läuft da alles richtig?
Es darf kein Kind mehr psychisch, physisch oder sexuell mißbraucht werden!

Wenn ihr etwas darüber mitbekommt, wendet Euch an die Betreuer denen ihr vertraut in Schulen oder Kindergärten. Teilt Ihnen Eure Bedenken mit. Sie werden hinterfragen. Und wenn es so ist, habt ihr einer kleinen unschuldigen Seele da raus geholfen.
Wenn Ihr das Gefühl in Eurer eigenen Familie habt, schweigt es nicht länger tod. Eine Seele zerbricht gerade mit Eurem Wissen und Gewissen. Redet mit den Schwächeren, bietet Hilfen an und in schweren Fällen meldet es. Auch wenn es noch so schwer fällt.

Kinder müssen ohne Gewalt aufwachsen, damit wir keine neuen Täter großziehen!

Was sind Trigger?

Ein traumatisches Erlebnis ist ein seelischer Schock. Es ist schwer für die Betroffenen zu begreifen, was ihnen passiert ist und wie sie damit fertig werden sollen. Nach einem traumatischen Erlebnis haben fast alle Menschen unangenehme Gefühle, belastende Gedanken und körperliche Empfindungen. Man meidet gewisse Situationen, zieht sich zurück, weil man Angst hat oder sich schämt, obwohl man nicht weiß, warum das so ist. Es bedarf oft eines langen Zeitraumes, bis diese wieder abklingen.

Eine Traumatisierung hinterlässt unverarbeitete Eindrücke im Gedächtnis. In der Zeit nach einem traumatischen Erlebnis, erleben die Betroffenen häufig Situationen von Überflutung d.h. bedrohliche wie belastende Bilder, Geräusche, Empfindungen und Gedanken treten in den Vordergrund

– sogenannte Flashbacks –

Sie treten plötzlich und unerwartet auf, ohne dass die Betroffenen eine Möglichkeit haben, Einfluss darauf zu nehmen. Das kann verwirrend und erschreckend sein. Die Auswirkung und somit die Tiefe der Verletzung steht im Zusammenhang mit der Persönlichkeitsstruktur, der Entwicklungsphase, in er das traumatische Ereignis eingetreten ist und der Intensität des Reizes.

Der Verarbeitungsversuch der Psyche besteht darin, u.a. zwischen entgegengesetzten Zuständen zu schwanken, die als Intrusion und Konstriktion bezeichnet werden.
Was ist eine Intrusion?

Das Trauma reaktualisiert sich. Die Betroffenen haben das Gefühl, als seien sie wieder in der bedrohlichen Situation.

Intrusionen sind keine Erinnerungen, sondern erneut es Durchleben des traumatischen Ereignisses.

Intrusionen können u.a. durch Gerüche, Situationen angetriggert werden. Das bedeutet, durch einen Außenreiz sind die Betroffenen wieder im „alten Film“, empfinden die gleichen Gefühle von Ohnmacht, Verzweiflung und Hilflosigkeit. Zubeachten ist, dass alles, aber auch alles für den einzelnen Betroffenen ein Trigger, sozusagen ein Auslöser sein kann.
Was ist eine Konstriktion
Die Konstriktion ist das erlebte Gegenteil der Intrusion.Es werden Zustände von emotionaler Betäubung, Lust-, Freudlosigkeit und Leere empfunden, die sogenannte Anhedonie, die als eine Art innere Lähmung erlebt wird. Abnorme Erlebnisse, Verarbeitungsprozesse und Reaktionsweisen Um die traumatischen Situationen zu bewältigen, entwickelt der Mensch Bewältigungsstrategien, die gleich zu setzen sind mit Trauma-Coping-Mechanismen.

Eine der wichtigsten Coping-Mechanismen ist die Dissoziation.
„Darunter verstehen wir den Prozess, durch den bestimmte Gedanken, Einstellungen oder andere psychologische Aktivitäten ihre normaleRelation zu anderen, bzw. zu übrigen Persönlichkeit verlieren, sich abspalten und mehr oder minder unabhängig funktionieren“ (Arnold et al,1980). Den Betroffenen bleibt in dieser Situation also nichts anderes übrig, als bestimmte Gefühle von sich selbst abzuspalten.

Zwei Unterformen der Dissoziation sind die Derealisation und die Depersonalisation.

Die Folge dieser Mechanismen ist eine Wahrnehmungsveränderung, die durch Abwehrmechanismen stabilisiert und aufrecht erhalten werden kann.So entwickeln viele körperlich misshandelte Menschen z.B. die Fähigkeit, aus ihrem Körpererleben herauszusteigen, neben sich zu stehen. Eine andere Möglichkeit die „Zustände“ der Depersonalisation / Derealisation zubeenden, ist das selbstverletzende Verhalten.

Eine weitere Bewältigungsstrategie ist der Versuch,Trigger und Retraumatisierungen zu vermeiden, indem Betroffene ihre Wahrnehmung danach ausrichten, nur gute Objekte in Personen zu projizieren, die nie verletzen, allein lassen, enttäuschen oder kränken. Die Erkenntnis, dass Menschen nie „nur gut sein können“, führt leider immer wieder zu neuen Retraumatisierungen, solange das Trauma nicht bearbeitet wird.

Einzelne Reaktionsweisen nach erlebten Traumatisierungen

Starke Angst

Traumatisierungen durch Menschen sind immer Verletzungen der persönlichen Integrität. Die Betroffenen waren lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt. Entsprechend der Entwicklungsphase können diese Erfahrungen u.U. weder kognitiv eingeordnet noch sprachlich ausgedrückt werden. Im Alltag kann es plötzlich, durch Auslösung bestimmter Reize, zu Erinnerungen an das traumatische Ereignis kommen.
Es entsteht automatisch das Empfinden von Gefahr. Die auslösenden Reize sind oftmals schwer zu erkennen und die Erinnerungen, die körperliche Erregung, scheinen aus heiterem Himmel zu kommen. Zusätzlich entsteht nach Traumatisierung ein veränderter Eindruck von Sicherheit. Es entsteht das Gefühl, das Leben sei voller Gefahren, unkalkulierbar und unkontrollierbar. Dies wird häufig bei frühkindlichen Verletzungen dadurch unterstützt, dass dritte oder vierte Personen (z.B. Mutter, Großvater,Großmutter oder andere nahestehende Personen) sich nicht schützend vor das Kind
gestellt haben.

Vermeidung von Reizen, die mit dem Erleben zusammenhängen

Viele traumatisierte Menschen reagieren mit einem überdauernden Vermeidungsverhalten gegenüber den auslösenden Reizen, die mit dem Trauma verbunden sind. Es kommt zu einer Verminderung der allgemeinen Reaktions- und Handlungsfähigkeit. Die Lebensqualität ist massiv eingeschränkt. Es geht im Alltag häufig um das tägliche Überleben und nicht um das Leben an sich. Die Betroffenen erleben dies häufig als Spannungszustand. Es handelt sich um die Spannung zwischen der Realität der gemachten Erfahrungen und den ausgebildeten Abwehrmechanismen z.B. Spaltung, Entwertung u.a., die diese Realität unter Verschluss halten. Der Konflikt zwischen Realität und Abwehr kann über die Zeit immer heftiger werden und schließlich werden sämtliche Energien dafür benötigt, den Schmerz zu unterdrücken.

Sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma (Intrusionen) oder Erinnerungslücken

Hier handelt es sich um eine Art psychisches „Wiedererleben“ der traumatischen Situation. Die Betroffenen empfinden die Situation so, als würde sie tatsächlich stattfinden und regieren z.B. mit Panikattacken darauf. Unerwartet werden sie mit Bildern oder Geräuschen aus dem Erlebnis konfrontiert.
Oft entwickeln die Betroffenen das Gefühl, keine Kontrolle mehr darüber zu haben, wie sie sich fühlen, woran sie denken oder was sie empfinden. Sie zweifeln an sich und haben die Befürchtung, „verrückt“ zu werden.

Symptome von Übererregung Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen

Nach einem traumatischen Erlebnis ist es möglich, dass der Körper in ständiger Alarmbereitschaft bleibt, obwohl es nicht mehr derSituation angemessen ist.

Emotionale Taubheit: allgemeiner Rückzug, Interessenverlust, innere Teilnahmslosigkeit (Konstriktion)

Zu o.g. Reaktionen kann es kommen, wenn Betroffene versuchen, Situationen /Gegebenheiten zu vermeiden, um nicht von unangenehmen Gefühlen überwältigt zu werden. Eine Konsequenz kann es sein, dass sich die Betroffenen von Menschen, die ihnen nahe stehen, entfremdet fühlen. Sie haben das Gefühl, keiner kann verstehen, was sie durchgemacht haben. Weitere Reaktionen auf eine Traumatisierung können Depression, selbstverletzendes Verhalten oder Suizidgedanken sein.

Ärger oder verbale Aggression

Der empfundene Ärger bezieht sich ursächlich auf die Menschen, die missbraucht haben oder jene, die die Betroffenen im Stich gelassen haben. Ärgergefühle können aber auch durch Situationen oder Personen, die an das Trauma erinnern, ausgelöst werden, obschon diese nichts damit zu tun haben.

Schuld- und Schamgefühle

Die Betroffenen machen sich Gedanken darüber, wie sie die Situation hätten beeinflussen können. Sie geben sich die Schuld und fühlen sich verantwortlich. Viele machen sich auch Vorwürfe, dass sie über das
traumatische Ereignis noch nicht hinweggekommen sind. Sie betrachten dieses als Zeichen ihrer Schwäche oder Unzulänglichkeit und nicht als normale menschliche Reaktion auf unerträgliche
Belastung.

(Quellen: Anne-Katrin Marten, Diplom-Psychologin / Psychotherapeutin)