Archiv für den Monat Januar 2014

News eingerichtet

Wir haben beschlossen die aktuellen Neuigkeiten rund um Missbrauch aufzulisten. Allerdings über Twitter. Ihr seht den Newsfeed immer aktuell links im Blog, oder folgt uns. Wie ihr mögt.

twitter

Wir haben uns bewusst gegen Facebook entschieden für diese Rubrik, da wir wissen, dass sachliche Diskussionen bei jedem Verbrechen schwierig sind, dennoch können wir uns vor Nachrichten nicht verstecken.

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Eine Seite voller Dreck und Müll

TS Ende

Wir waren so dreist und haben uns heute mal durch eine Seite gewühlt, die vorgibt nicht rechts zu sein. Der Titel gibt die Schublade schon her, aber nein Vorurteile sind uns zuwider und somit haben wir gscrollt und fanden das freudige Versprechen:

Alle einmal liken, den fange neu an!!!!!!!!!!!!!! Und das GANZ GANZ GANZ GANZ Neu an,,,,,, diese seite wird in 5 Tagen Gelöschthttps://www.facebook.com/pages/Schützt-unsere-Kinder/500836906634630

Schützt endlich unsere Kinder ist eine Präventionsinitiative, an der alle teilhaben können.

Das hätte man erledigen sollen, damit man nicht weiterhin als Rechtsgesinnter abgestempelt wird. Aber nun gut. Wir begeben uns doch gern mal auf die neue Seite und erblicken:
Mh, was sagt ihr dazu????

Facebook: Aufklärung zum Thema „Kind mit blauem Auge“ | Facebook, Bild, Kind, Bilder, Text, Anzahl,.
Seit Tagen wird leider wieder einmal ein Bild von einem Kind geteilt, dass angeblich Opfer einer Misshandlung wurde. Auf dem
Wir waren überrascht darüber, dass sich wirklich jemand die Mühe macht und sich darüber informiert, wo manche Bilder so herstammen. Das passiert leider in den wenigsten Fällen. Und wir wurden eines besseren belehrt.
Diese Seite ist genauso eine Ansammlung von rechtspopulistischen Material und likegeiler Müll wie zum Beispiel Deutschland gegen Kindesmissbrauch.
Natürlich gibt auch diese Seite wieder einmal vor sich ausschließlich für Betroffene einzusetzen. Man wäre in der Lage einzuschätzen, was Betroffenen wirklich hilft, wenn man nur einmal an die Taten denkt. Wir merken es sehr deutlich, dass die Seitenbetreiber nicht ansatzweise dazu in der Lage sind ihre Besucher nicht zu triggern!

Sie wissen nicht was sie tun!

mein paket4 (2)

Wir waren heute ein wenig ausserhalb von Facebook stöbern und mussten entsetzt feststellen, dass sich auch große Firmen der rechten Propaganda bedienen. Hat man so wenig Umsatz, dass man sich wirklich jeden Gewinnbringer in den Shop parken muss? Wir gehen davon aus, dass Mercedes Benz unwissentlich für diese “ unsägliche Werbung“ benutzt wird.

DHL unterstützt MeinPaket.de, somit kann davon ausgegangen werden, dass man hinter dieser Aussage steht, die man verkauft!

Quelle: http://www.meinpaket.de/de/todesstrafe-fuer-kinderschaender-heckscheiben-aufkleber/p222245046/

Quelle: http://www.meinpaket.de/de/todesstrafe-fuer-kinderschaender-heckscheiben-aufkleber/p222245046/

Wir fragen uns.

Was haben sich die Verantwortlichen dieser Unternehmen dabei gedacht? Sind sie völlig desinformiert oder geldgeil oder einfach nur ignorant? Haben sie überhaupt nachgedacht?

Aufklärung zum Begriff “Kinderschänder”

http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikon/kindersch%C3%A4nder
http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikon/kinderschutz
http://www.netz-gegen-nazis.de/category/lexikon/kindesmissbrauch
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/warum-engagieren-sich-neonazis-gegen-kinderschaender
https://www.facebook.com/pages/Gegen-Missbrauch-mit-dem-Missbrauch/262354803924931
http://www.freitag.de/autoren/mahung/todesstrafe-fur-kinderschander
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=262415290585549&set=a.262381333922278.1073741828.262354803924931&type=1&theater
http://aas18.wegewerk.org/w/files/pdfs/sexueller-missbrauch.pdf
http://www.youtube.com/watch?v=_gX3REm-EVo
http://www.lautgegennazis.de/blog/2013/01/17/17-01-2013-schwanz-ab-schon-qualen-und-zum-schluss-erschiesen-wenn-sich-nazis-als-kinderschutzer-tarnen-v-laura-g/

Diese Unternehmen sind auch auf Facebook vertreten. Vielleicht sollte man sie darüber aufklären,wem sie mit einem solchen Unding überhaupt bzw. indirekt, in die schmutzig braunen Hände spielen?
Mein Paket
DHL
Mercedes Benz

Top Reaktion seitens der Betreiber! Wir danken im Namen aller Betroffener!

gmm

 

Deutschland gegen Kindesmissbrauch disliken!

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Du bist gegen Kindesmissbrauch?
Gut!

Du willst Deine Stimme gegen Kindesmissbrauch erheben?
Gut!

Du willst aufkären wie Kinder vor Missbrauch geschützt werden können?
Gut!

Du willst dich seriös und unabhängig über dieses sensible Thema informieren?
Gut!

Du findest die Seite Deutschland gegen Kindesmissbrauch gut?

Schlecht!

Denn dort erhälst du keine fundierten und sachlichen Informationen sondern Propaganda welche das Thema zu ihrem eignen Nutzen lediglich instrumentalisiert. Propaganda von jenen die einst Kinder in Gaskammern schickte und sie als menschliche Versuchskanichen missbrauchten um nur das ganze grausame Tun an zu deuten.

Kinder schützen?

Ja!

Aber ohne braunes Gedankengut damit zu unterstützen, denn das hilft nicht denen, die unseres Schutzes bedürfen.

Deutschland gegen Kindesmissbrauch disliken!

Danke für Deine Zusage – oder doch nicht?

Du hast soeben bei der Veranstaltung 1.000.000 gegen Kinderschänder teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch dazu. Du hast Dein Like der NPD gegeben und somit beworben.

Bild

Auf die angebliche Petition kannst Du lange warten. Und falls sie doch kommt wird sie nicht auf Betroffene, das sind die Opfer sexueller Gewalt, ausgerichtet sein.

Gut darum geht es hier auch nicht wirklich. Hier kümmert man sich ja immerhin um die Täter, das muss reichen. Hilfsangebote kann man immer noch machen, wenn man alle Väter, Mütter, Verwandte und nahes Umfeld um die Ecke gebracht hat. Bei 300000 in der Dunkelziffer, seid ihr ein Weilchen beschäftigt.

Wie Du glaubst nicht dass 90% der Täter nahes Umfeld sind?

Bild

Die Rückfallquote wegen Sexualdelikte liegt bei 5% . Die restlichen 28% sind andere Straftaten. Die Schweiz therapiert JEDEN Straftäter und hat die Rückfallquote von 40 Mann auf 2 gesenkt. Wenn man das auf Deutschland umrechnet, dann sind das bei den momentanen 160 Tätern nur noch 8 Täter.

Wenn man dieses Gesetz auch in Deutschland einbringen würde, hätte man auf einmal weniger Opfer sexueller Gewalt und somit auch viel mehr Zeit für die vorhandenen Betroffenen. Man hätte auf einen Schlag gar nichts mehr zum Hetzen?! Klingt langweilig? Für Betroffene klingt das nach Paradies. Endlich nicht mehr getriggert werden. Endlich nicht mehr geschändet und ehrlos sein. Sich nicht mehr wertlos fühlen. Kein Leben lang leiden müssen für die Gesellschaft, damit sie ihre Täterjagd begründen kann. Endlich frei sein.

Wenn Du wirklich Betroffenen helfen möchtest, dann klick auf Absage. Es kostet Dich genauso wenig wie Deine Zusage.

Wir danken Dir ❤

Mama und Papa hört auf damit!

Viele unserer Kleinen geht dieser Satz im Kopf rum. Sie schreien es stumm, tagtäglich. Unsere Kinder kommen auf die Welt und vertrauen uns. Sie vertrauen darauf, dass wir alles richtig machen. Es liegt in unserer Verantwortung wie sie sich entwickeln und auch, dass wir die Rechte der Kinder nicht mißbrauchen. Und es liegt in unserer Verantwortung, dass wir uns nicht nur für unsere eigenen Kinder verantwortlich fühlen, sondern für alle! Nur so können wir es schaffen Mißbrauch zu stoppen und zu unterbinden.

Viele Mütter schauen ohnmächtig zu, wie ihre eigenen Kinder vom Vater oder Partner mißhandelt und mißbraucht werden. Oft meist selber mißbraucht und nicht in der Lage sich zu wehren, weil sie es nie gelernt haben. Auch denen müssen wir helfen. Hilfe anbieten oder Hilfe einschalten.
Viele Mütter mißbrauchen ihre eigene Kinder.Sie haben jedes Gefühl für Mitgefühl verloren. Was für die meisten unvorstellbar ist. Doch es gibt sie. Die meisten Frauen führen ihr Erlebtes weiter, weil sie es nicht anders gelernt haben. Sie vertrauen darauf, dass es richtig ist auch wenn es sich noch so falsch angefühlt hat.

Achtet dabei nicht nur auf äußere Wunden bei Kindern. Dann ist es meist schon fast zu spät. Achtet auf Schreie aus der Nachbarswohnung, achtet auf vernarbte Seelen. Achtet auf das Verhältnis, wenn ihr Eltern mit ihren Kindern seht. Macht es den Tätern so schwer wie möglich ihr eigenes Kind unbemerkt zu mißbrauchen. Hinterfragt aber seid nicht zu mißtrauisch. Jedes Kind sendet stumme Schreie an Euch aus.

Geht nicht davon aus, dass es nur in den Unterschichten passieren kann. In jeder Schicht findet tagtäglich Mißbrauch statt. Nur wird es in den Unteren durch das engere Zusammenwohnen viel eher erkannt und meistens doch zu spät.

Die Kinder werden sich nicht von allein wehren. Sie sind ausgeliefert und so unglaublich es klingen mag, sie lieben trotz alledem ihre Eltern. Manche erfahren Gewalt als einzigste Zuwendung. Wir müssen dringend eingreifen und helfen. Mut zum nicht Wegschauen. Mut zu sagen ja es gibt Mütter und Väter, die ihre eigenen Kinder mißbrauchen.

Nur wenn wir diesen Gedanken zulassen und uns immer wieder daran erinnern, werden wir tagtäglich mehr darauf achten. Was erzählen meine Kinder über ihre Freunde, läuft da alles richtig?
Es darf kein Kind mehr psychisch, physisch oder sexuell mißbraucht werden!

Wenn ihr etwas darüber mitbekommt, wendet Euch an die Betreuer denen ihr vertraut in Schulen oder Kindergärten. Teilt Ihnen Eure Bedenken mit. Sie werden hinterfragen. Und wenn es so ist, habt ihr einer kleinen unschuldigen Seele da raus geholfen.
Wenn Ihr das Gefühl in Eurer eigenen Familie habt, schweigt es nicht länger tod. Eine Seele zerbricht gerade mit Eurem Wissen und Gewissen. Redet mit den Schwächeren, bietet Hilfen an und in schweren Fällen meldet es. Auch wenn es noch so schwer fällt.

Kinder müssen ohne Gewalt aufwachsen, damit wir keine neuen Täter großziehen!

Was sind Trigger?

Ein traumatisches Erlebnis ist ein seelischer Schock. Es ist schwer für die Betroffenen zu begreifen, was ihnen passiert ist und wie sie damit fertig werden sollen. Nach einem traumatischen Erlebnis haben fast alle Menschen unangenehme Gefühle, belastende Gedanken und körperliche Empfindungen. Man meidet gewisse Situationen, zieht sich zurück, weil man Angst hat oder sich schämt, obwohl man nicht weiß, warum das so ist. Es bedarf oft eines langen Zeitraumes, bis diese wieder abklingen.

Eine Traumatisierung hinterlässt unverarbeitete Eindrücke im Gedächtnis. In der Zeit nach einem traumatischen Erlebnis, erleben die Betroffenen häufig Situationen von Überflutung d.h. bedrohliche wie belastende Bilder, Geräusche, Empfindungen und Gedanken treten in den Vordergrund

– sogenannte Flashbacks –

Sie treten plötzlich und unerwartet auf, ohne dass die Betroffenen eine Möglichkeit haben, Einfluss darauf zu nehmen. Das kann verwirrend und erschreckend sein. Die Auswirkung und somit die Tiefe der Verletzung steht im Zusammenhang mit der Persönlichkeitsstruktur, der Entwicklungsphase, in er das traumatische Ereignis eingetreten ist und der Intensität des Reizes.

Der Verarbeitungsversuch der Psyche besteht darin, u.a. zwischen entgegengesetzten Zuständen zu schwanken, die als Intrusion und Konstriktion bezeichnet werden.
Was ist eine Intrusion?

Das Trauma reaktualisiert sich. Die Betroffenen haben das Gefühl, als seien sie wieder in der bedrohlichen Situation.

Intrusionen sind keine Erinnerungen, sondern erneut es Durchleben des traumatischen Ereignisses.

Intrusionen können u.a. durch Gerüche, Situationen angetriggert werden. Das bedeutet, durch einen Außenreiz sind die Betroffenen wieder im „alten Film“, empfinden die gleichen Gefühle von Ohnmacht, Verzweiflung und Hilflosigkeit. Zubeachten ist, dass alles, aber auch alles für den einzelnen Betroffenen ein Trigger, sozusagen ein Auslöser sein kann.
Was ist eine Konstriktion
Die Konstriktion ist das erlebte Gegenteil der Intrusion.Es werden Zustände von emotionaler Betäubung, Lust-, Freudlosigkeit und Leere empfunden, die sogenannte Anhedonie, die als eine Art innere Lähmung erlebt wird. Abnorme Erlebnisse, Verarbeitungsprozesse und Reaktionsweisen Um die traumatischen Situationen zu bewältigen, entwickelt der Mensch Bewältigungsstrategien, die gleich zu setzen sind mit Trauma-Coping-Mechanismen.

Eine der wichtigsten Coping-Mechanismen ist die Dissoziation.
„Darunter verstehen wir den Prozess, durch den bestimmte Gedanken, Einstellungen oder andere psychologische Aktivitäten ihre normaleRelation zu anderen, bzw. zu übrigen Persönlichkeit verlieren, sich abspalten und mehr oder minder unabhängig funktionieren“ (Arnold et al,1980). Den Betroffenen bleibt in dieser Situation also nichts anderes übrig, als bestimmte Gefühle von sich selbst abzuspalten.

Zwei Unterformen der Dissoziation sind die Derealisation und die Depersonalisation.

Die Folge dieser Mechanismen ist eine Wahrnehmungsveränderung, die durch Abwehrmechanismen stabilisiert und aufrecht erhalten werden kann.So entwickeln viele körperlich misshandelte Menschen z.B. die Fähigkeit, aus ihrem Körpererleben herauszusteigen, neben sich zu stehen. Eine andere Möglichkeit die „Zustände“ der Depersonalisation / Derealisation zubeenden, ist das selbstverletzende Verhalten.

Eine weitere Bewältigungsstrategie ist der Versuch,Trigger und Retraumatisierungen zu vermeiden, indem Betroffene ihre Wahrnehmung danach ausrichten, nur gute Objekte in Personen zu projizieren, die nie verletzen, allein lassen, enttäuschen oder kränken. Die Erkenntnis, dass Menschen nie „nur gut sein können“, führt leider immer wieder zu neuen Retraumatisierungen, solange das Trauma nicht bearbeitet wird.

Einzelne Reaktionsweisen nach erlebten Traumatisierungen

Starke Angst

Traumatisierungen durch Menschen sind immer Verletzungen der persönlichen Integrität. Die Betroffenen waren lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt. Entsprechend der Entwicklungsphase können diese Erfahrungen u.U. weder kognitiv eingeordnet noch sprachlich ausgedrückt werden. Im Alltag kann es plötzlich, durch Auslösung bestimmter Reize, zu Erinnerungen an das traumatische Ereignis kommen.
Es entsteht automatisch das Empfinden von Gefahr. Die auslösenden Reize sind oftmals schwer zu erkennen und die Erinnerungen, die körperliche Erregung, scheinen aus heiterem Himmel zu kommen. Zusätzlich entsteht nach Traumatisierung ein veränderter Eindruck von Sicherheit. Es entsteht das Gefühl, das Leben sei voller Gefahren, unkalkulierbar und unkontrollierbar. Dies wird häufig bei frühkindlichen Verletzungen dadurch unterstützt, dass dritte oder vierte Personen (z.B. Mutter, Großvater,Großmutter oder andere nahestehende Personen) sich nicht schützend vor das Kind
gestellt haben.

Vermeidung von Reizen, die mit dem Erleben zusammenhängen

Viele traumatisierte Menschen reagieren mit einem überdauernden Vermeidungsverhalten gegenüber den auslösenden Reizen, die mit dem Trauma verbunden sind. Es kommt zu einer Verminderung der allgemeinen Reaktions- und Handlungsfähigkeit. Die Lebensqualität ist massiv eingeschränkt. Es geht im Alltag häufig um das tägliche Überleben und nicht um das Leben an sich. Die Betroffenen erleben dies häufig als Spannungszustand. Es handelt sich um die Spannung zwischen der Realität der gemachten Erfahrungen und den ausgebildeten Abwehrmechanismen z.B. Spaltung, Entwertung u.a., die diese Realität unter Verschluss halten. Der Konflikt zwischen Realität und Abwehr kann über die Zeit immer heftiger werden und schließlich werden sämtliche Energien dafür benötigt, den Schmerz zu unterdrücken.

Sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma (Intrusionen) oder Erinnerungslücken

Hier handelt es sich um eine Art psychisches „Wiedererleben“ der traumatischen Situation. Die Betroffenen empfinden die Situation so, als würde sie tatsächlich stattfinden und regieren z.B. mit Panikattacken darauf. Unerwartet werden sie mit Bildern oder Geräuschen aus dem Erlebnis konfrontiert.
Oft entwickeln die Betroffenen das Gefühl, keine Kontrolle mehr darüber zu haben, wie sie sich fühlen, woran sie denken oder was sie empfinden. Sie zweifeln an sich und haben die Befürchtung, „verrückt“ zu werden.

Symptome von Übererregung Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen

Nach einem traumatischen Erlebnis ist es möglich, dass der Körper in ständiger Alarmbereitschaft bleibt, obwohl es nicht mehr derSituation angemessen ist.

Emotionale Taubheit: allgemeiner Rückzug, Interessenverlust, innere Teilnahmslosigkeit (Konstriktion)

Zu o.g. Reaktionen kann es kommen, wenn Betroffene versuchen, Situationen /Gegebenheiten zu vermeiden, um nicht von unangenehmen Gefühlen überwältigt zu werden. Eine Konsequenz kann es sein, dass sich die Betroffenen von Menschen, die ihnen nahe stehen, entfremdet fühlen. Sie haben das Gefühl, keiner kann verstehen, was sie durchgemacht haben. Weitere Reaktionen auf eine Traumatisierung können Depression, selbstverletzendes Verhalten oder Suizidgedanken sein.

Ärger oder verbale Aggression

Der empfundene Ärger bezieht sich ursächlich auf die Menschen, die missbraucht haben oder jene, die die Betroffenen im Stich gelassen haben. Ärgergefühle können aber auch durch Situationen oder Personen, die an das Trauma erinnern, ausgelöst werden, obschon diese nichts damit zu tun haben.

Schuld- und Schamgefühle

Die Betroffenen machen sich Gedanken darüber, wie sie die Situation hätten beeinflussen können. Sie geben sich die Schuld und fühlen sich verantwortlich. Viele machen sich auch Vorwürfe, dass sie über das
traumatische Ereignis noch nicht hinweggekommen sind. Sie betrachten dieses als Zeichen ihrer Schwäche oder Unzulänglichkeit und nicht als normale menschliche Reaktion auf unerträgliche
Belastung.

(Quellen: Anne-Katrin Marten, Diplom-Psychologin / Psychotherapeutin)